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Psychosomatik – wenn der Körper spricht und die Seele gehört werden möchte

  • britta-berger
  • 6. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Kennst du das Gefühl, dass dein Körper dir etwas sagen will – obwohl medizinisch „alles abgeklärt“ ist?


In meiner Praxis begegnen mir immer wieder Menschen, die unter anhaltenden Beschwerden leiden, für die es keine eindeutige körperliche Ursache gibt. Genau hier setzt die Psychosomatik an: Sie lädt uns ein, Körper und Seele nicht getrennt, sondern als Einheit zu betrachten.


Psychosomatik


Was bedeutet Psychosomatik eigentlich?


Der Begriff Psychosomatik beschreibt das Zusammenspiel von seelischen Erfahrungen, innerem Stress und körperlichen Symptomen. Gefühle, Gedanken und ungelöste innere Konflikte können sich im Laufe der Zeit im Körper ausdrücken. Typische psychosomatische Beschwerden können sein:


  • Chronische Schmerzen (z. B. Rücken, Nacken, Gelenke)

  • Verdauungsprobleme

  • Hautreaktionen

  • Erschöpfung und innere Unruhe

  • Wiederkehrende Entzündungen oder Spannungszustände

  • uvm


Wichtig ist mir dabei: Psychosomatik bedeutet nicht „eingebildet“, sondern ernst zu nehmen. Der Körper reagiert oft sehr logisch auf das, was innerlich über längere Zeit keinen Raum bekommen hat.




Der Körper als ehrlicher Spiegel


Unser Körper vergisst nichts. Emotionen wie Ärger, Traurigkeit, Überforderung oder nicht gelebte Bedürfnisse können sich festsetzen, wenn sie dauerhaft unterdrückt werden. In der psychosomatischen Betrachtung stellen wir Fragen wie:


  • Wo halte ich fest, obwohl ich eigentlich loslassen möchte?

  • Welche Themen belasten mich innerlich schon lange?

  • Wo gehe ich über meine eigenen Grenzen?


Diese Fragen sind keine Schuldzuweisungen – sondern Einladungen zu mehr Selbstwahrnehmung und Klarheit.


Deutung von Symptomen


Psychosomatik in meiner Praxis


In meiner Arbeit geht es nicht darum, Symptome „wegzumachen“, sondern sie zu verstehen. Eine Einzelsitzung bietet Raum, innezuhalten, Zusammenhänge zu erkennen und neue Perspektiven zu entwickeln – in deinem ganz eigenen Tempo und mit viel Achtsamkeit.


Je nach Anliegen fließen unter anderem ein:


  • Gespräch und achtsame Reflexion

  • Körperwahrnehmung und innere Bilder

  • Impulse aus der psychosomatischen Symbolarbeit

  • Ernährung und Lebensstil als unterstützende Faktoren


Viele Klient:innen empfinden es bereits als entlastend, wenn ihre Beschwerden nicht isoliert betrachtet werden, sondern als Teil einer größeren inneren Geschichte.




Inspiration aus der ganzheitlichen Gesundheitslehre


Meine Arbeit ist geprägt von verschiedenen ganzheitlichen Ansätzen, unter anderem auch von der psychosomatischen Gesundheitslehre nach Ruediger Dahlke, bei dem ich als Gesundheitsberaterin zertifiziert bin. Sein Ansatz, Symptome als sinnvolle Signale des Körpers zu verstehen, fließt in meine Arbeit ein – jedoch immer individuell angepasst und ohne starre Deutungen.



Was Psychosomatik kann – und was nicht


Psychosomatische Begleitung kann:


  • neue Einsichten und innere Entlastung ermöglichen

  • Selbstheilungskräfte unterstützen

  • helfen, bewusster mit dem eigenen Körper umzugehen


Sie ersetzt jedoch keine ärztliche Diagnose oder Therapie. Vielmehr versteht sie sich als ergänzender Weg, um den eigenen Gesundheitsprozess aktiv und bewusst zu begleiten.




Vielleicht ist dein Körper nicht gegen dich – sondern für dich


Manchmal sind Symptome kein Gegner, sondern Wegweiser. Sie laden uns ein, genauer hinzuschauen, langsamer zu werden und uns selbst wieder ernst zu nehmen.


Wenn du spürst, dass deine Beschwerden mehr sein könnten als ein rein körperliches Thema, kann eine Einzelsitzung ein wertvoller erster Schritt sein.




 
 
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